Civilist


Mehr als nur ein Skateshop: Wie eine Berliner Crew das Game aufmischt

Wenn du an authentische deutsche Streetwear denkst, führt kein Weg an Civilist vorbei. Was als lokaler Treffpunkt für Skater und Kreative in Berlin-Mitte begann, hat sich zu einem internationalen Schwergewicht entwickelt. Die Brand fängt den rauen, kreativen Vibe der Hauptstadt ein und beweist, dass echter Hype nicht am Reißbrett entsteht, sondern direkt auf der Straße.

Anfänge & Gründer

Im Jahr 2009 eröffneten Alex „Foley“ Flach und Andreas Hesse einen kleinen Skateshop in der Brunnenstraße 13. Die Vision war simpel: Sie wollten einen entspannten Hangout-Spot, eine kleine Kunstgalerie und einen Treffpunkt für ihre Community schaffen. Aus diesem ehrlichen DIY-Gedanken wuchs schnell eine eigene Bekleidungslinie. Heute ist der Store eine echte Institution und ein kultureller Schnittpunkt für Skateboarding und die Berliner Clubszene.

Stil & Philosophie

Der Vibe der Brand ist eine wilde Mischung aus Skate-Kultur, Kunst und dem Einfluss der Berliner Nächte. Statt auf überladene Designs setzt die Marke auf cleane Grafiken und hochwertige Basics. Die Kleidung soll kompromisslos funktionieren, egal ob du gerade auf dem Board stehst oder am Sonntagmorgen aus dem Club fällst.

Ikonen & Signature-Pieces

Die eigenen Kollektionen feiern die lokale Community und diese Elemente bleiben den Fans besonders im Gedächtnis:

  • Smiley-Grafiken: Ein wiederkehrendes, augenzwinkerndes Motiv, das vielen Oberteilen einen spielerischen Look verleiht.
  • Grafik-Tees und Hoodies: Hochwertige Stoffe, kombiniert mit markanten, aber nie aufdringlichen Prints.
  • Künstler-Editionen: Besondere Artworks, wie etwa der „Say Goodbye to the City“-Schriftzug von Carsten Fock, der bei der gefeierten Vans-Kollaboration im Jahr 2021 im Fokus stand.

Kollaborationen

Die Berliner haben ein absolut sicheres Händchen für legendäre Partnerschaften. Der unangefochtene Gral war der Civilist Dunk Low (August 2020), der bei Hitze seine Farbe änderte – inspiriert von den bunten Lichtern eines schwitzigen Berliner Techno-Clubs der 90er-Jahre. Auch extrem erfolgreiche Projekte mit Vans, Carhartt WIP, Stüssy und Converse zeigen, wie gut die Jungs im globalen Streetwear-Game vernetzt sind.

Fazit

Die Marke beweist eindrucksvoll, dass man seine lokalen Wurzeln nicht vergessen muss, um global erfolgreich zu sein. Wer Civilist trägt, repräsentiert immer auch ein authentisches Stück ungeschönte Berliner Subkultur.